Liebe Mitglieder der Selbsthilfeorganisationen,
wir bitten Sie um Teilnahme an einer Fragebogenstudie zum „Einnahmeverhalten in Bezug
auf schmerzbezogene Medikamente bei Betroffenen mit krebsbedingten und nichtkrebsbedingten Schmerzen“ (Dauer ca. 10-20 min). Selbstverständlich würden wir Sie über
die Selbsthilfeorganisationen nach Abschluss der Auswertung als Dank für die Mithilfe in einer
laienverständlichen Version über die wichtigsten Ergebnisse informieren.
Es handelt sich um eine Initiative des Arbeitskreises „Tumorschmerz“ der Deutschen
Schmerzgesellschaft e.V. unter Beteiligung der Sektion Schmerztherapie am
Universitätsklinikum Ulm, des Interdisziplinären Schmerzzentrums am Universitätsklinikum
Freiburg, der Sektion Schmerzmedizin am Universitätsklinikum Bonn und der Abteilung für
Anästhesie, Interdisziplinäre Intensivmedizin, Schmerzmedizin/Palliativmedizin am Cura
Krankenhaus Bad Honnef.
Hintergrund:
Chronische Schmerzen haben für Betroffene oft erhebliche Auswirkungen auf die
Lebensqualität. Schmerzen werden als chronisch bezeichnet, wenn sie länger als 3 Monate
anhalten. Die Ursachen von Schmerzen sind vielfältig. Dabei unterscheiden sich teilweise die
Empfehlungen zur Schmerzbehandlung bei krebsbedingten bzw. chronischen, nichtkrebsbedingten Schmerzen. Sehr oft werden Medikamente als fester Bestandteil zur
Verbesserung von Schmerzen und der damit verbundenen Beeinträchtigungen eingesetzt.
Ziel:
Wir interessieren uns dafür, wie Sie als Schmerzpatient*in Ihre Schmerzmedikamente
einnehmen und ob Ihrerseits dabei Sorgen oder Probleme bestehen. Besonders interessiert
uns, ob es Unterschiede gibt, wenn die Schmerzen aufgrund von Krebs oder wegen anderer
Ursachen bestehen. Unser Ziel ist es, die Versorgung und Aufklärung von Betroffenen mit
chronischen Schmerzen zu verbessern und dabei auf mögliche Unterschiede einzugehen.
Außerdem möchten wir erfahren, wie stark Ihre Schmerzen sind und wie sehr sie Sie im Alltag
beeinträchtigen.
Ihre Teilnahme an dieser Umfrage soll uns dabei helfen, um etwaige Unterschiede bzgl.
Medikamenteneinnahme besser berücksichtigen zu können und so zu einer Verbesserung der
Schmerzbehandlung beizutragen.
Die Befragung ist zum Schutz der Identität der Teilnehmenden vollkommen anonym. Die
Online-Datenerhebung erfolgt über die cloudbasierte Befragungssoftware
Questback/Unipark, die Weiterverarbeitung der anonymen Daten erfolgt nach verschlüsselter
Übertragung auf den internen Server des Universitätsklinikums Ulm. Eine Auswertung und
Veröffentlichung der Daten erfolgt ausschließlich auf Gruppenebene, also nicht hinsichtlich
einzelner Datensätze.
KLINIK FÜR ANÄSTHESIOLOGIE Seite 2 von 2
UND INTENSIVMEDIZIN
Sektion Schmerzambulanz
Wir danken Ihnen bereits jetzt, wenn Sie uns ein paar Minuten Ihrer wertvollen Zeit schenken
und uns mit Ihrer Teilnahme unterstützen!
Fragebogenlink: https://ww3.unipark.de/uc/drhofbauer_S ... erap/3304/
Sollten Sie vorab oder im Verlauf der Befragung Fragen haben, können Sie sich per Email an
Dr. Hannes Hofbauer (Studienleitung) wenden (schmerzstudie.ains@uniklinik-ulm.de).
Möglicherweise erhalten Sie auch über andere Wege (z.B. über Patient*innenvertretungen)
die Bitte um Teilnahme an dieser Umfrage. Diese etwaigen Mehrfachanfragen bitten wir zu
entschuldigen. Wir erhoffen uns aber, auf diese Weise möglichst viele, wertvolle
Rückmeldungen zu erhalten. Bitte nehmen Sie natürlich nur einmal an der Befragung teil!
Wir danken Ihnen sehr, wenn Sie uns bei diesem wichtigen Vorhaben unterstützen wollen.
Mit freundlichen Grüßen
OA Dr. med. Hannes Hofbauer, MBA
Studienleitung & 2. Sprecher des Arbeitskreises Tumorschmerz der Deutschen
Schmerzgesellschaft e.V.
Stellvertretender Sektionsleiter der Sektion Schmerztherapie
Einladung zur Studie
-
- Administrator
- Beiträge: 148
- Registriert: Sa 8. Jul 2017, 07:24
- Kontaktdaten: