Clusterkopfschmerz und Hormone

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Jakob-Waldfeucht
Beiträge: 44
Registriert: Fr 31. Mär 2017, 07:23

Clusterkopfschmerz und Hormone

Beitrag von Jakob-Waldfeucht »

Den nachfolgenden Artikel habe ich im Auftrag der Schreiberin eingestellt:


Hallo, schon mein ganzes Leben leide ich unter Migräne. Mit 50 Jahren kam der Cluster incl. Hornersyndrom hinzu. 8x in 24 Stunden. Ich war in Freiburg in der Uniklinik.
Nichts hat geholfen. Triptane waren mit der Zeit auch unwirksam.
Da kam ich auf die Idee, daß ich seit meinem 50. Lebensjahr in der Menopause bin, und wollte es deshalb mit Hormonen versuchen.
2 Jahre war ich dann schmerzfrei. Danach habe ich die Hormonbehandlung eingestellt, da ich dachte, der Cluster sei weg. Weit gefehlt, er begann wieder.
Also wieder Hormone. Nur halfen die dann nicht mehr. Nach vielen Versuchen mit unterschiedlichen Hormonpräparaten, fand ich endlich wieder welche, die geholfen haben.
Nun bin ich seit ca. 3 Jahren wieder vollkommen schmerzfrei.
Vielleicht wäre das auch eine Option für andere weibliche Clusterpatienten?
Mit freundlichen Grüßen
Karin Sußdorf
micca
Beiträge: 6
Registriert: So 4. Apr 2021, 04:43

Re: Clusterkopfschmerz und Hormone

Beitrag von micca »

Das ist spannend! Weis jemand ob die Pille die Attacken beeinflussen kann ? Ich hab gelesen in der Schwangerschaft sind die meisten Frauen verschont. Liebe Grüße
Jakob-Waldfeucht
Beiträge: 44
Registriert: Fr 31. Mär 2017, 07:23

Re: Clusterkopfschmerz und Hormone

Beitrag von Jakob-Waldfeucht »

Hallo Micca,

dass die meisten Frauen in der Schwangerschaft verschont würden, ist leider eine Mär.

Bei der Migräne soll das wohl so sein - leider nicht beim Clusterkopfschmerz. Eine Untersuchung der CSG zeigte, dass in etwa eine gleich hohe Chance fürs Remittieren während der Schwangerschaft besteht -oder eben auch nicht... Darauf solltest du dich also definitiv NICHT verlassen.

Bei Kinderwunsch rate ich dennoch dazu, schwanger zu werden und in Absprache mit Neurologe UND Gynäkologe (am besten die beiden auch untereinander) eine geeignete Medikation zu wählen, um die Attacken zu bekämpfen.
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